Archiv der Kategorie ‘8.5.1 Schwerhörigkeit‘

Hörtest per Telefon

Tuesday, den 14. July 2009

Neues Verfahren kann zuverlässige Hinweise auf Hörprobleme geben.
Jetzt genügt ein Anruf unter der Rufnummer 09001 – 21 72 21, um schnell und anonym zu prüfen, wie es um das eigene Gehör bestellt ist. Der im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes HearCom entwickelte Test ist wissenschaftlich fundiert und dauert nur knapp 5 Minuten.

Hörschäden bei 16- bis 20-Jährigen auf dem Vormarsch

Tuesday, den 28. October 2008

Ein Presseservice der Deutschen Fortbildungsgesellschaft der Hals-Nasen-Ohrenärzte mbH Haart 221 * 24539 Neumünster

Deutsche HNO-Ärzte fordern „Apple“ zur Kooperation auf Volkskrankheit Schwerhörigkeit: Hörschäden bei 16- bis 20-Jährigen auf dem Vormarsch

Musikhören mit dem iPod von Apple und MP3-Playern anderer Fabrikate steht bei Jugendlichen hoch im Kurs, oft auf volle Lautstärke aufgedreht. „Zu laut!“, sagen HNO-Ärzte. Deshalb fordern die Mediziner den Gerätehersteller Apple jetzt zur Kooperation auf: Nach dem Willen der Ärzte sollen Apple und andere MP3-Hersteller künftig nicht nur generell vor zu lautem Musikhören warnen, sondern wichtige Tipps geben, wie sich die Jugendlichen besser vor Hörschäden schützen können! „Wir werden Apple auf unserer Fortbildungsveranstaltung zur Zusammenarbeit auffordern, um künftig einen optimalen Gesundheitsschutz zu erreichen“, kündigt Dr. med. Dirk Heinrich, Erster Vorsitzender des Deutschen Berufsverbandes der Hals-, Nasen-Ohrenärzte im Vorfeld der 42. Fortbildungsveranstaltung (29. Oktober bis 01. November 2008 ) in Mannheim an. „Die Jugendlichen iPod-Fans von heute werden andernfalls zu den schwerhörigen Rentnern von morgen!“ Demnach sollten die Hersteller in den Gebrauchsanweisungen von iPods und MP3-Playern künftig genaue Angaben machen, ab welchem Wert auf der Lautstärkeskala der Player eine Gefahr für die Gesundheit droht.

„Die MP3-Player sind ein Riesenproblem“, betont auch der HNO-Experte Dr. med. Gerhard Hesse. „Die Dauerschall-Berieselung hat bei zahlreichen 16- bis 20-Jährigen zu deutlichen Innenohrschäden geführt.“

Die Europäische Norm DIN EN 50332-1/2 hat den maximalen Schalldruckpegel bei tragbaren Audiogeräten wie iPods und MP3-Playern zwar auf 100 Dezibel beschränkt. In der Praxis nützt das dem Verbraucher wenig. Wie soll der Verbraucher wissen, welches die kritischen Werte auf dem Lautstärkeregler sind? Das Risiko von Hörschäden hängt vor allem von der Dauer der Lautstärke ab. “Wenn Jugendliche über acht Stunden täglich mit 85 Dezibel Musik hören, riskieren sie damit einen dauerhaften Hörschaden“, warnt Dr. Gerhard Hesse. Beim Arbeitsschutz gelten hier klare Regeln: Am Arbeitsplatz muss ab 85 Dezibel Lautstärke schon ein Gehörschutz getragen werden! Fünf Stunden laute Musik ab 89 Dezibel sind mehr als pro Woche am Arbeitsplatz erlaubt sind.

Gemeinhin gelten 65 Dezibel als normale Lautstärke, wenn sich Gesprächspartner über eine Distanz von einem Meter unterhalten. Ein schwerer LKW etwa wird mit 90 Dezibel gemessen. Ab 100 Dezibel wird auf Dauer jedes Ohr geschädigt, warnt der HNO-Arzt. Das Problem: Das Ohr gewöhnt sich an eine zu hohe Lautstärke über einen längeren Zeitraum. Bei MP3-Playern und iPods registrieren Jugendliche den eigentlichen Lärm immer weniger, so Hesse.

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www.in-ohr.de
In-Ohr ist ein Portal, speziell für hörgeschädigte SchülerInnen

Thursday, den 7. August 2008

In-Ohr ist ein Portal, speziell für hörgeschädigte SchülerInnen die eine Regelschule besuchen, für ihre Eltern und ihre Lehrer. Hier besteht die Möglichkeit, sich mit anderen hörgeschädigten RegelschülerInnen (mit anderen Eltern und Lehrern) auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. In unserem Forum könnt ihr (können Sie) über alle Themen rund um die Hörschädigung diskutieren, aber auch über Gott und die Welt oder über den Frust in der Schule. Außerdem findet man) hier jede Menge Interessantes und Wissenswertes rund um das Thema “Schwerhörigkeit” und Regelschule! Klickt euch einfach mal durch!

“Tinnitus und Hörsturz: Das individuelle Selbsthilfeprogramm.

Thursday, den 17. July 2008

“Tinnitus und Hörsturz: Das individuelle Selbsthilfeprogramm. Die Ursachen erkennen und mit Naturheilmehoden optimal behandeln” (Jörg Zittlau)

Acht Millionen Menschen leiden in Deutschland an Tinnitus. Dieser Ratgeber erklärt, wie man den eigenen Tinnitus wegtrainieren und Hörverluste reduzieren kann – ohne großen Aufwand und ohne therapeutische Hilfe. Mit praktischen Tipps aus Pflanzenheilkunde und Homöopathie, einfachen und effektiven Gymnastikübungen sowie Hilfestellungen aus der Musiktherapie.

Hörtest per Telefon*

Wednesday, den 16. July 2008

Der Hörtest per Telefon* bietet eine einfache, anonyme und unverbindliche Möglichkeit, den Zustand des Gehörs zu überprüfen. Das Screeningverfahren wurde im Rahmen des europäischen Projektes HearCom (+) entwickelt und ermittelt, wie gut man Sprache in lärmender Umgebung verstehen kann. Das Verfahren ersetzt keine medizinische Diagnose, prüft aber das Hörvermögen in einer alltäglichen Situation und kann daher Hinweise geben, wie es um Ihr Gehör bestellt ist.

* Der Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 0,99 € pro Anruf. Die HörTech gGmbH darf als gemeinnützige GmbH weder Verluste noch Gewinne machen. Bei einer Gebühr von einem Euro und einer durchschnittlichen Verwendung ist der Test kostendeckend. Sollten Überschüsse entstehen, werden diese in Forschung, Prävention und Qualitätssicherung investiert.

“Wenn die Ohren müde werden: Selbstsicher und aktiv leben mit Hörschwäche”

Thursday, den 19. June 2008

“Wenn die Ohren müde werden: Selbstsicher und aktiv leben mit Hörschwäche” (Gerhard M. Wissler)

Wer nicht gut hören kann, darf endlich fühlen … Hörschwäche macht unsicher: Dieses Buch ermutigt Betroffene konsequent darin, sich nicht unterkriegen zu lassen! Es hilft, die vermeintliche Schwäche als Chance für persönliche Veränderung zu begreifen, sie erfolgreich umzusetzen und dabei den Humor nicht zu verlieren. Mit Hinweisen zu Hörgeräten, Entspannungstechniken und mit vielen Beispielen für typische Alltagssituationen..

‘Schläft ein Lied in allen Dingen . . .’

Thursday, den 5. June 2008

Musikwahrnehmung und Spiellieder bei Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit
Taschenbuch: 236 Seiten
Verlag: Reichert; Auflage: 1 (10. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3895006092
ISBN-13: 978-3895006098

Mein Gehör lässt nach – was tun?

Wednesday, den 19. March 2008

Informationen für Betroffene am 5. April 2008 10:00 Uhr Hörsaal III
Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern

Die Themen:
Wie funktioniert mein Ohr?
Wie erkennt man bei Säugling und Kleinkind eine Hörstörung?
Störungen am Hörorgan und am Hörnerv – ein Überblick.
Erkrankungen des Mittelohres – wann hilft eine Operation?
Wer braucht ein Hörgerät – und welches?
Technische Highlights moderner Hörgeräte.
Implantierbare und Knochenverankerte Hörgeräte.
Wem hilft ein Cochlear Implantat?
Einige spezielle Fälle.

Elisabeth.Pfrogner@med.uni-muenchen.de
Klinikum Großhadern
Bereich KL, 1.Stock,
Hörsaal III
Marchioninistr. 15
81377 München

Vorsorge hält Sinnesorgane gesund: Ohne Hören, Riechen, Schmecken kein Genuss

Monday, den 17. March 2008

Ein Presseservice des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. Postfach 1427 * 24539 Neumünster

„Die Philosophie des Genusses“ – klingt super trendy, ist aber auch schon sehr alt: Bereits der Philosoph Epikur, er lebte rund 300 Jahre vor Christi

Geburt, wusste um die schönen Seiten des Lebens. Der Grieche gilt als Begründer der Philosophie des Genusses. Seine Lehren haben auch heute nichts an Aktualität verloren. Um allerdings genuss- und lustvoll das Leben auskosten zu können, sind unsere Sinne bedeutend. Mit einem „Tag der Sinne“ machen HNO-Ärzte im April auf diese besondere Bedeutung der Sinne aufmerksam.

„Alle Sinne tragen entscheidend zum Wohlfühlen bei“, erklärt HNO-Arzt Dr. Dirk Heinrich vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. „Ohne im Gleichgewicht zu sein kann sich der Mensch nicht bewegen, ohne zu Riechen keinen Genuss beim Trinken und Essen empfinden und ohne Hören nicht sprechen.“ Die HNO-Medizin misst auch dem Gleichgewichtssinn eine zentrale Bedeutung zu. „Der Schwindel ist ein Hauptgebiet der HNO-Ärzte“, so Dr. Heinrich.

Die HNO-Medizin versteht sich deshalb als „Heilkunde der Sinne“, die die Funktionsweise „ihrer“ vier Sinne schützt oder wiederherstellt: Geruch, Geschmack, Gehör und Gleichgewicht. Erstmals plant der Berufsverband der HNO-Ärzte eine Mitmach-Aktion, die auf die Bedeutung der Vorsorge zielt: Der „Tag der Sinne“ am 12. April in Hamburg, richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, und will den Blick für die Gesunderhaltung der Sinnesorgane schärfen.

Eine „HNO-Praxis zum Anfassen“ wird Einblicke in den Ärzte-Alltag geben, die Sinne Riechen und Schmecken, Hören und Gleichgewicht stehen im Mittelpunkt der Aktionen und Events wie Bullriding oder einer „Straße der Düfte“.

„In der HNO-Medizin hängt alles zusammen: Deswegen untersuchen die Fachärzte bei entsprechenden Symptomen alles“, so Dr. Dirk Heinrich. „Bei Geruchsverlust schauen wir auch ins Ohr, oder bei Ohrenschmerzen auch in die Nase, damit wir alle Zusammenhänge erkennen.“

Viele Menschen leben zwangsweise in Askese: Wenn beispielsweise ihre Riechrezeptoren ausfallen, werden angenehme Gerüche als störend empfunden – „Kakosmie“ heißt diese Krankheit, die vermehrt nach Infekten und Virusinfektionen auftritt, im Fachterminus. Auslöser können auch Krebserkrankungen sein. Die meisten Symptome seien aber gut behandelbar, nur müssten sie rechtzeitig erkannt werden, betont Dr. Heinrich.

Schon ein banaler Schnupfen kann bereits Geruch und Geschmacksfähigkeit außer Kraft setzen. Allerdings: „Der Geschmack selbst gibt ohnehin nicht viel her: Wir schmecken nur sauer, süß, salzig und bitter. Das meiste funktioniert über das Riechen.“ Auch bei Gleichgewichtsstörungen sind die HNO-Ärzte gefragt, denn das betreffende Organ sitzt im Innenohr. „Die Faustregel heißt: Bei Beschwerden rechtzeitig zum HNO-Arzt“, betont Dr. Dirk Heinrich und rät zu Prävention, denn zur Lebensfreude gehört auch die Genussfähigkeit:

- Nicht Rauchen und sich von Lösungsmitteln sowie Giften fern halten! Diese zerstören dauerhaft den Geruchssinn! – Auch bei einer Pollenallergie den HNO-Arzt aufsuchen, denn Allergien können zu Geruchsverlust führen. – Bei Schwindel unbedingt ärztlichen Rat einholen, die Ursachen können in einer Ohrenerkrankung liegen. – Um den Gleichgewichtssinn zu stärken rät Dr. Dirk Heinrich: „Training ist die oberste Prämisse, auch für Erwachsene: Regelmäßiges Balancieren oder auf einem Bein stehen, fördert das Gleichgewicht.“

Erster „Tag der Sinne“ am 12. April 2008, 10.00 bis 18.00 Uhr im Ärztehaus Hamburg (Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg). Weitere Informationen im Internet unter: www.hno-netz-hamburg.de.

Stadt Hamburg: Disco-Spaß ohne Gehörschäden

Friday, den 7. March 2008

Disco-Spaß ohne Gehörschäden
Präventionsprojekt zur Senkung von Gehörschädigungen durch laute Musik

Hamburger Diskotheken, die sich an einem Präventionsprojekt zur Reduzierung lärmbedingter Hörschädigungen bei Jugendlichen beteiligen, sollen künftig ausgezeichnet werden. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) will das Qualitätssiegel “Freiwillig kontrollierte Lautstärke” solchen Diskotheken verleihen, in denen Gäste und Mitarbeiter laufend den Schallpegel über ein Display angezeigt bekommen und die Diskjockeys den Sachkundenachweis “DJ-Führerschein” besitzen.
Hintergrund für die Aktion ist die Erkenntnis, dass rund 25 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren unter lärmbedingten Hörschädigungen leiden, obwohl sie noch nie in Lärmberufen gearbeitet haben. Eine Ursache dafür ist Freizeitlärm, zum Beispiel auch zu laute Musik in Diskotheken. Die Lautstärke liegt dort mit bis zu 110 Dezibel oft weit im gehörschädigenden Bereich. Experten befürchten, dass ein Drittel der heutigen Jugendlichen mit 50 Jahren ein Hörgerät benötigt.

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BMU – Lärmschutz: Richtlinie 2002/49/EG – des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm

Friday, den 7. March 2008

Richtlinie 2002/49/EG
des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm
Die EG-Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (sog. Umgebungslärmrichtlinie) ist am 18.07.2002 in Kraft getreten.

Weitere Informationen: Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (vom Juni 2005).

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Was Schwerhörige wissen wollen
Antworten auf die 10 häufigsten Fragen

Friday, den 7. March 2008

Dsc 0012-Ohr-Rgb Eine Pressemitteilung der Siemens-Audiologie: “Mehr als 14 Millionen Deutsche haben Hörprobleme. Dabei ist vielen von ihnen gar nicht bewusst, dass ihre Ohren nicht mehr 100prozentig funktionieren. Denn meistens verläuft der Hörverlust schleichend. Oder der Gedanke wird verdrängt, weil nach wie vor rund um das Thema „Hörgeräte“ viele Fragen und Vorurteile bestehen. Die Siemens Audiologie, Hörgeräte-Hersteller Nummer 1 in Deutschland, hat darum eine große Informations- und Aufklärungskampagne gestartet und lässt derzeit einen Informations-Truck durch deutsche Städte touren. Für alle, die ihn nicht besuchen können, hier die Antworten auf die zehn meistgestellten Fragen:

1. Wie merke ich, dass die Leistung meines Gehörs nachlässt bzw. nachgelassen hat?
Müssen Sie in Gesprächen häufiger mal nachfragen? Wurden Sie bereits darauf hingewiesen, dass Sie den Fernseher oder das Radio sehr laut gestellt haben? Haben Sie häufig das Gefühl, dass Ihre Gesprächspartner undeutlich reden? Haben Sie Probleme, dem Gespräch in Gruppensituationen zu folgen? Das alles sind typische Anzeichen für eine beginnende Schwerhörigkeit.

2. Wie kann ich mein Gehör testen lassen? Kostet das was?
Qualifizierte Hörtests werden vom HNO-Arzt oder dem Hörgeräteakustiker durchgeführt. Beim Arzt zählt dies zu den normalen Kassenleistungen, Hörgeräteakustiker bieten die Tests in der Regel kostenlos an.
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